Müssen bei den FO Modulen immer alle Ausgänge genutzt werden?

Nein, sie können auch nur einen Teil der bereitgestellten Ausgänge nutzen.

Ein FO läuft bereits, wenn die Servoeingänge belegt sind die als "nicht optional" in der Anleitung beschieben sind und es mit Strom versorgt wird.

Das Modul wertet nicht aus, ob ein Ausgang belegt ist oder nicht. Es erkennt auch nicht, wenn auf den Lichtausgängen ein Adapter aufgesteckt ist.

Auch funktionieren Ausgangsfunktionen, die auf mehrere Ausgänge wirken, auch dann, wenn einer belegt ist. Man kann also z.B. für die Rohrwiege den Motorausgang und Servoausgang immer parallel nutzen.

Recht hilfreich ist es jedoch, den Lautsprecher immer anzuschliessen. Dann hört man sofort, in welcher Betriebsphase sich das Modul befindet. Um sich mit den Lichtfunktionen vertraut zu machen, ist der testweise Anschluss aller Schaltausgänge hilfreich. (Z.B. mit FO-AD3)

Der Eindruck, dass das Modul etwas anders macht wenn man etwas anders steckt hat i.d.R zwei Ursachen:

  • Wenn ein optionaler Steuereingang (X50 bis X57) nicht angeschlossen wird, wird das von dem Modul erkannt. Z.B. sind immer alle automatischen Lichtfunktionen (Blinker, Bremslicht,Rückfahrscheinwerfer) aktiv, wenn der Lichtsteuereingang nicht angeschlossen ist.
  • Wenn zu viele Strom aus Servoausgängen entnommen wird, kann die 5V Stromversorgung in die Knie gehen.

Bei komplexen Modulen mit Modusumschaltung macht es oft Sinn testweise Ausgänge zu belegen. Das macht es einfacher sich mit der Funktion vertraut zu machen.